Drama/History/Crime, France/Belgium, 2007
Inhalt Frankreich 1974: Der 23-jährige Christian Ranucci hat einen Unfall mit Fahrerflucht begangen. Während des Polizeiverhörs stellt sich heraus, dass er des Mordes an einem 8-jährigen Mädchen verdächtigt wird. Obwohl die Indizien und die Zeugenaussagen nichts beweisen können, wird Christian durch die Medien vorverurteilt. Die ermittelnde Polizei braucht einen schnellen Erfolg und übt starken Druck auf den jungen Mann aus. Schließlich gesteht Christian den Mord.
Für seine Mutter Héloise beginnt ein Albtraum. Sie ist felsenfest von der Unschuld ihres Sohnes überzeugt.
Tatsächlich hat ihr Sohn eine Falschaussage gemacht. Verhöre, seine psychische Konstitution und der Blackout, den er nach seinem Unfall unter Alkoholeinfluss hatte, ließen Christian selbst vorübergehend glauben, dass er diese Tat begangen haben könnte.
Die verzweifelte Héloise versucht nun alles, um Ihren Sohn aus dem Gefängnis herauszubringen: Sie engagiert eine renommierte Anwaltskanzlei für die Verteidigung und beginnt selbst zu ermitteln.
Was immer die Anwälte an zweifelhaften Lücken in der Polizeiermittlung finden oder wann immer sie neue Spuren entdecken, die Christians Unschuld belegen: Sie haben im Grunde keine Chance. Schon längst geht es nicht mehr um die Wahrheit, sondern um eine landesweite Stimmung, die durch einen erneuten Kindsmord in die Hysterie getrieben wird. Selbst Héloise gerät in Zweifel, ob nicht ein Plädoyer auf verminderte Zurechnungsfähigkeit die bessere Lösung wäre, denn Christian droht die Todesstrafe. Doch ihr Sohn will weiterkämpfen, er ist von der Gerechtigkeit der Justiz überzeugt.
Regie von Denys Granier-Deferre Hauptrollen Catherine Frot,
Alexandre Hamidi,
Didier Flamand,
Cyril Descours,
Hervé Briaux,
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